Schlechter Schlaf, weniger Energie, ein Körper, der nicht mehr zur Ruhe findet: Viele Frauen über 40 erleben genau das – und wissen oft nicht, warum. Bei unserem HEYDAY x BTL Event in Hamburg haben wir gemeinsam mit PD Dr. med. habil. Ama Kyeremaa Finjap darüber gesprochen, was in dieser Lebensphase wirklich im Körper und Gehirn passiert und wie neue medizinische Ansätze genau hier ansetzen
Fotos: BTL

Lange wurden körperliche und mentale Gesundheit getrennt betrachtet. Der Fokus lag auf einzelnen Symptomen, nicht auf ihren Zusammenhängen. Viele der Veränderungen, die Frauen über 40 erleben, lassen sich nur verstehen, wenn Körper und Gehirn gemeinsam gedacht werden. Schlaf, Energie, Stress, hormonelle Prozesse und emotionale Belastung greifen ineinander und beeinflussen sich dabei gegenseitig.
Frauen über 40: Körper und Gehirn neu zusammendenken
Beim Event von HEYDAY, BTL und Dr. med. Neda Nabavi in Hamburg stand entsprechend genau dieser ganzheitliche Ansatz im Mittelpunkt: Wie lassen sich körperliche und mentale Prozesse zusammendenken? Und was bedeutet das für Frauen in dieser Lebensphase?

„Viele Frauen funktionieren noch – aber innerlich ist schon lange keine echte Ruhe mehr da“
Dr. med. Neda Nabavi
Zwischen Ästhetischer Medizin und mentaler Gesundheit
Den Auftakt machte Dr. med. Neda Nabavi, Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie. Sie gehört zu den ersten Ärzt:innen in Deutschland, die mit EXOMIND arbeiten – einer nicht-invasiven Form der Hirnstimulation, die darauf abzielt, mentale Prozesse wie Stressregulation und emotionale Stabilität zu unterstützen.
In ihrem Vortrag zeigte sie, warum sich Ästhetische Medizin heute nicht mehr nur auf äußere Veränderungen beschränkt, sondern zunehmend das innere Gleichgewicht in den Blick nimmt: mentale Stabilität, Schlaf und Stressregulation.
Darauf aufbauend ordnete PD Dr. med. habil. Ama Kyeremaa Finjap, Fachärztin für Neurochirurgie, die Zusammenhänge aus medizinischer Perspektive ein. Sie machte deutlich, welche zentrale Rolle das Gehirn und das Nervensystem bei Erschöpfung, innerer Unruhe und emotionaler Regulation spielen.
Ein Raum für Austausch, der selten entsteht
Im Austausch vor Ort wurde dabei schnell deutlich, wie viele Frauen ähnliche Erfahrungen teilen – auch wenn sie selten darüber sprechen. Entsprechend offen wurde über Themen gesprochen, die viele betreffen, aber oft im Privaten bleiben: Erschöpfung, innere Unruhe und das Gefühl, dass sich der eigene Körper verändert, ohne dass man genau sagen kann, warum.
Ein Zustand, den auch Dr. Neda Nabavi aus ihrer täglichen Arbeit kennt: „Viele Frauen funktionieren noch – aber innerlich ist schon lange keine echte Ruhe mehr da.“ Was dabei immer wieder deutlich wurde: Diese Veränderungen sind kein Zufall und auch kein individuelles Versagen. „Das ist kein persönliches Versagen, sondern Biologie.“ Vielmehr zeigt sich hier, wie eng körperliche und mentale Prozesse miteinander verknüpft sind – und wie stark sich dieses Zusammenspiel gerade in der Lebensmitte verändert.
„Oft erleben Patientinnen Veränderungen, die sie sich nicht erklären können – und geben sich selbst die Schuld. Dabei ist das kein persönliches Versagen, sondern Biologie“
Dr. med. Neda Nabavi





Vom Gespräch zur Erfahrung
Im zweiten Teil des Nachmittags wurde das, worüber zuvor gesprochen worden war, unmittelbar erlebbar. Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, die Anwendungen selbst auszuprobieren – darunter EXOMIND. Gerade dieser Wechsel zwischen Einordnung und eigener Erfahrung prägte den Charakter des Nachmittags.
EXOMIND: Was hinter der Methode steckt
EXOMIND ist eine nicht-invasive Form der Hirnstimulation, die auf der transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) basiert – einer seit Jahrzehnten klinisch erforschten Technologie. Ziel ist es, gezielt den dorsolateralen präfrontalen Kortex zu stimulieren – eine Region, die unter anderem eine zentrale Rolle für Stressregulation, emotionale Stabilität, Schlaf und Selbstkontrolle, spielt.
Die Anwendung selbst ist tatsächlich unkompliziert: Die Patientin sitzt oder liegt entspannt, während über eine Magnetspule gezielte Impulse auf das Gehirn abgegeben werden. Diese werden als leichtes Klopfen wahrgenommen, die Behandlung dauert rund 25 Minuten und erfolgt ohne Medikamente oder Ausfallzeit.
Mehr Ruhe, mehr Klarheit durch gezielte Impulse im Gehirn
Bislang wurde diese Technologie vorwiegend im medizinischen Kontext genutzt und ist nun auch für eine breitere Zielgruppe zugänglich. Ziel ist es, mentale Prozesse gezielt zu unterstützen. Insbesondere im Hinblick auf Stressreduktion, bessere Schlafqualität, mehr emotionale Stabilität und eine gestärkte Selbstregulation im Alltag. Dazu kann auch gehören, impulsive Verhaltensmuster wie etwa im Zusammenhang mit emotionalem Essen, besser zu regulieren.

„Mit EXOMIND setzen wir genau dort an, wo viele dieser Prozesse gesteuert werden – im Gehirn. Ziel ist es, die Selbstregulation zu unterstützen und das System wieder in ein besseres Gleichgewicht zu bringen“
Dr. med. Neda Nabavi


„Es geht nicht darum, etwas zu optimieren – sondern darum, wieder in Verbindung mit dem eigenen Körper zu kommen und zu verstehen, was er braucht“
Dr. med. Neda Nabavi



PD Dr. med. habil. Ama Kyeremaa Finjap






Was dieser Nachmittag sichtbar gemacht hat
Insgesamt endeten die Gespräche nicht mit dem Event. Viele der Eindrücke wirkten noch darüber hinaus nach. „Es war ein großartiger Tag. Ganz ehrlich, ich fand alles perfekt, so wie es war. Habe schon ganz vielen von der innovativen Technik erzählt“, sagt Leonie Lohkamp.
Auch die Qualität des Settings und der Austausch wurden hervorgehoben: „Die Organisation war bis ins kleinste Detail durchdacht. Man hat zu jeder Zeit gespürt, dass hier echte Experten mit Leidenschaft am Werk sind“, so Model und Influencerin Manuela Haberland.
Vor allem die EXOMIND-Anwendung blieb vielen Gästen in Erinnerung: „Ich fühlte mich danach so klar und wach wie lange nicht mehr und schlafe noch immer viel tiefer“, berichtet ebenfalls Manuela Haberland. Auch Tina Arzt ist begeistert: „Dass man sein Gehirn entspannen und mit neuer Energie aufladen kann das wusste ich auch noch nicht. Aber jetzt!“
Neben EXOMIND wurden im Rahmen des Events auch weitere Technologien aus der Praxis von Dr. med. Neda Nabavi vorgestellt, die unterschiedliche Aspekte von körperlichem Wohlbefinden und Ästhetischer Medizin adressieren: EMFACE, der Muskeltrainer für das Gesicht, EMSCULPT NEO zur Muskelstimulation an Bauch, Armen, Beinen und Gesäß sowie der Beckenbodentrainer EMSELLA. Mit der Kombination dieser Technologien verfolgt ihre Praxis als einzige in Hamburg einen ganzheitlichen Ansatz, der körperliche und mentale Prozesse gemeinsam betrachtet.
Ein Perspektivenwechsel, der bleibt
Letztlich wurde an diesem Nachmittag deutlich: Die Veränderungen, die Frauen ab 40 erleben, lassen sich nicht isoliert erklären. Und schon gar nicht mit einfachen Lösungen beantworten. Entscheidend ist ein Perspektivenwechsel: weg von einzelnen Symptomen, hin zu einem Verständnis für die Zusammenhänge von Körper, Gehirn und Lebensrealität.




















